Die Geschichte des Stammes Impeesa

– erzählt in zwei Akten

Da wir euch nicht mit tausenden von Jahreszahlen nerven wollen, plaudern an dieser Stelle zwei Ehemalige über unsere mittlerweile nicht mehr ganz so junge Vergangenheit aus der Stammeskiste.

Aus dem Lagerheft des 1. BeSoLa des Bezirks Ebersberg, Stammesgeschichte v. Hohenlinden

„Liebe Pfadis,

ich schreibe diese Zeilen stellvertretend für die ca. 85 Mitglieder des Stammes Impeesa aus Hohenlinden. Wir sind noch ein ziemlich junger Stamm. Unsere erste Gruppenstunden (damals noch als Kirchseeoner Siedlung) fand Anfang 1990 statt, am 25. September 1993 wurden wir dann zum eigenständigen Stamm ernannt. Anfangs wurden wir in Hohenlinden noch mehr belächelt als bewundert, die üblichen Klischees wurden geäußert, Zuschüsse flossen – wenn überhaupt – nur sehr sparsam usw. Durch unsere Veranstaltungen, wie z.B. unsere Bildersuchfahrten per Fahrrad oder das Sommerbobrennen wurden wir jedoch immer mehr ernst genommen, unsere Mitgliederzahl nahm stetig zu, und inzwischen sind wir nach dem Sportverein die Gruppe mit den meisten jugendlichen Mitgliedern.

Wohl auch durch unsere exzentrische Lage (wir sind die „Draußahoiza“) bedingt gingen wir jedoch, nachdem mit unserer Ernennung zum Stamm die Abnabelung von Kirchseeon vollzogen war, erst einmal unsere eigenen Wege, Aktivitäten der anderen Stämme wurden zwar registriert, jedoch selten daran teilgenommen, und in anderen Stämmen wurde es genauso gehandhabt; der Bezirk Ebersberg stand sogar kurz vor der Auflösung bzw. Fusion mit den Freisingern. Vieles hat sich seitdem geändert, jetzt fahren wir alle zusammen ins BeSoLa und freuen uns auf eine Woche, in der wir uns alle noch besser kennen lernen, vielleicht sogar das eine oder andere von anderen Stämmen lernen können. Lasst uns dieses Lager als Chance sehen, unseren Horizont zu erweitern und dieses erste BeSoLa zu einem unvergesslichen Höhepunkt im Bezirksleben machen!

Gut Pfad,

Basti“

Das war der Text den Basti Moser (damaliger StaVo) für das Lagerheft 2000 geschrieben hat. Seitdem hat sich in unserem Stamm natürlich eine Menge getan. Nachdem der Stamm die letzten neun Jahre hauptsächlich von der sogenannten „ersten Generation“ (Die Leiter die 1990 die ersten Grüpplinge waren) geleitet wurde, findet derzeit ein erneuter Generationswechsel statt (Die Grüpplinge der Leiter, die 1990 die ersten Grüpplinge waren…).

Auch für Nachwuchs ist gesorgt, die neueste Wölflingsgruppe wurde im Frühjahr diesen Jahres eröffnet (quasi die Grüpplinge der Grüpplinge der Leiter, die 1990 die ersten Grüpplinge waren). Wir durften mittlerweile unser 15jähriges Jubiläum feiern; unser Wissen und unsere Erfahrungen wurden sind deutlich angewachsen, nach zweieinhalb Auslandslagern (Norddeutschland, Kroatien, Schweden) einem abgebrochenen SoLa (damals soff der ganze Chiemgau ab) und anderen Stammesaktionen, wie zum Beispiel einem „Human-Kicker“-Turnier, einem Bobbycarrennen, dem Feldgottesdienst und vielen weiteren Stammesaktionen.

Sehr umstritten und lang diskutiert waren die großen Grundsatzentscheidungen der letzten Jahre. Zum einen die, ich nennen es mal die „Finger-weg-von-den-Rovern,-Leiter-möglichst-erst-danach-werden“-Zielsetzung, zum anderen die erst heuer abgeschlossene Stufensystem-Umstellung. Beides keine einfachen Themen, entsprechen lang wurde diskutiert.

Zum aktuellen Bezikslager: Bastis Wünsche zum BeSoLa 2000 drücken aus was auch für dieses Lager gelten sollte, nämlich Horizont erweitern und unvergessliche Höhepunkte schaffen. Damit auch die Grüpplinge, der Grüpplinge, der Grüpplinge der Leiter, die 1990 Grüpplinge waren, die Pfadfinderidee fortsetzen.

Gut Pfad,

Wini

Stand: Sommer 2008